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Zur Geschichte der Gemeinde “St. Elisabeth” Dölau - Zappendorf

Die Ursprünge der Gemeinde gehen auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, als auf den Gütern des in Salzmünde ansässigen Gutsbesitzers Johann Gottfried Boltze katholische Landarbeiter aus dem Eichsfeld und aus Polen angesiedelt wurden.So wurde im Jahr 1860 in Salzmünde der erste katholische Gottesdienst gefeiert. Die Messe fand in der vom Gutsbesitzer erbauten Kirche statt, welche von evangelischen und katholischen Christen gemeinsam genutzt wurde. In der Folge zogen die katholischen Christen nach Zappendorf um, weil der Platz in der gemeinsamen Kirche nicht ausreichte. Ab 1866 diente den katholischen Christen eine gemietete Scheune als Kirche.

Bereits im Jahr 1869 konnten die katholischen Christen aus Zappendorf ihre Messe in einer eigenen Kirche feiern. Die Kirchweihe auf den Namen „St. Elisabeth” wurde am 18. Juli 1872 vollzogen.

Im Jahr 1948 errichtete der Paderborner Erzbischof in Zappendorf eine Pfarrei. Wenig später (im Jahr 1953) folgte die Kuratie Halle-Dölau. Der Saal des Gasthauses „Dölauer Heide” diente als Notkirche.

1982 kam es zur Vereinigung der katholischen Gemeinden Gemeinden Zappendorf und Dölau.

Im Jahr 1990 kündigte der neue Eigentümer das Mietverhältnis im Gasthaus „Dölauer Heide”. Durch die Gastfreundschaft der evangelischen Christen konnte die Kirche in der Stadtforststraße mit genutzt werden.

Die Zahl der Gemeindemitglieder wuchs mit der Anzahl neuer Siedlungen am Stadtrand von Halle. Und mit ihr wuchs auch der Wunsch nach einem eigenen Gemeindezentrum. Der Plan wurde bald darauf umgesetzt, und am 06. Dezember 1998 konnte die Kirche „Maria Königin” eingeweiht werden.


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